The Vibe VC: Startup-Investments im Vibe-Code-Zeitalter

Die meisten Frühphasen-Startups werden noch immer entlang eines Pitch Decks beurteilt. Dieses Format hat sich etabliert, weil es Ordnung schafft, Vergleichbarkeit ermöglicht und komplexe Ideen in eine erzählbare Form bringt. Gleichzeitig wird aber immer offensichtlicher, dass genau dieses Format in einer Welt, in der Produkte in kürzester Zeit entstehen und iterativ verbessert werden, nur noch einen Ausschnitt der Realität abbildet – und oft nicht den entscheidenden.

Aus genau dieser Beobachtung heraus haben wir The Vibe VC gebaut. (Noch) nicht als klassischer Fund, sondern als bewussten Versuch, Early-Stage Investing näher dorthin zu bringen, wo heute tatsächlich Wert entsteht: ins Produkt selbst.

Der Ausgangspunkt war eine einfache Überlegung: Immer mehr Startups entstehen nicht mehr aus langen Planungsphasen heraus, sondern aus direkter Umsetzung. Ideen werden gebaut, getestet, verworfen und neu gedacht, oft innerhalb weniger Tage.

Genau hier entsteht eine Lücke: Denn während sich die Art, wie Startups gebaut werden, fundamental verändert hat, ist die Art, wie sie bewertet werden, erstaunlich konstant geblieben. Noch immer dominiert das Pitch Deck. Das funktioniert, aber es blendet gleichzeitig vieles aus, was eigentlich sichtbar wäre.

Mit The Vibe VC drehen wir die Perspektive um

Anstatt primär auf Narrative zu schauen, richten wir den Fokus auf das, was bereits existiert: auf Repositories, auf den aktuellen Produktzustand, auf Shipping Velocity und auf die Klarheit der Value Proposition, die sich nicht nur formulieren, sondern im Idealfall im Produkt selbst erkennen lässt. Technisch geschieht das über eine MCP-Integration, über die ein Projekt angebunden und analysiert werden kann, mit dem Ziel, ein strukturiertes Feedback in Form eines Investor Verdicts zu liefern.

Was uns daran interessiert, ist weniger die einzelne Bewertung als vielmehr die Dynamik, die dadurch entsteht. Denn im Unterschied zu einem klassischen Pitch-Prozess, der oft punktuell stattfindet und stark auf Vorbereitung ausgerichtet ist, entsteht hier ein kontinuierlicher Loop: bauen, analysieren lassen, weiterentwickeln, erneut bewerten. Fortschritt zeigt sich nicht mehr primär in der Qualität der Präsentation, sondern in der Substanz der Umsetzung.

Diese Logik passt deutlich besser zu der Art, wie viele der heutigen AI-getriebenen Projekte entstehen. Die Eintrittsbarrieren sind gesunken, die Geschwindigkeit hat zugenommen, und damit auch die Anzahl an Projekten, die sehr früh erste Signale erzeugen – auch wenn sie noch weit davon entfernt sind, „fertig“ zu sein. Genau diese Phase ist aus Investorensicht besonders spannend und gleichzeitig besonders schwer greifbar, weil klassische Bewertungsmechanismen hier oft an ihre Grenzen kommen.

So meldest Du Dein Startup bei The Vibe VC an

Ein Aspekt, der für uns bei Investments zentral ist, lässt sich trotz des produktnahen Ansatzes klar benennen: Wir achten bewusst auf wenige, dafür aussagekräftige Signale. Dazu gehört ein ausreichend grosser Total Addressable Market, eine präzise und verständliche Value Proposition, erste Anzeichen von Traction sowie die Founder-Persönlichkeit inklusive ihrer bisherigen History. Gleichzeitig verstehen wir uns explizit als erster Investor, der mit kleinen Tickets einen initialen Proof of Concept ermöglichtNeugierig geworden? Dann füge unseren MCP-Server direkt in Deiner Vibe-Coding-Umgebung hinzu und lass dein Projekt für sich sprechen.

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Über uns

Wir sind drei Startupper aus Zürich, auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Hier teilen wir unsere Ideen offen und freuen uns über Dein Feedback!

Marcel

Nach seinem Doktorat in Informatik an der ETH Zürich arbeitete Marcel in verschiedenen Startups, darunter auch in seinem eigenen. Anschliessend war er neun Jahre bei Apple tätig, wo er Teams und Projekte im Bereich Computer Vision und Künstlicher Intelligenz leitete. Marcel ist Advisor in mehreren Startups. Darüber hinaus berät er mit seiner Firma Nuivis auch grössere Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz.

Matthias

Nach seinem Master in Informatik mit Nebenfach Architektur an der ETH Zürich forschte Matthias am Xerox Palo Alto Research Center PARC an kontextbasierten KI-Technologien. 2007 gründete er ein Studio und entwickelte preisgekrönte AR-, VR- und XR-Projekte für Kunden wie Meta, Red Bull oder Universal Studios. Als internationaler Konferenzredner, Jurypräsident von Best of Swiss Apps und Berater teilt er sein Wissen über Technologie und Unternehmertum. Nebenbei widmet er sich 3D-Druck, Elektrodenschweissen, Longevity und Sport. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Oliver

Oliver ist Tech-Entrepreneur mit Fokus auf digitalen Geschäftsmodellen und zweiseitigen Plattformen. Als Startup-Gründer, Verwaltungsrat und Lecturer an verschiedenen Hochschulen beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Entrepreneurship, Startups, Technologie, Innovation Management und digitale Ökonomie.