The Vibe VC: Startup-Investments im Vibe-Code-Zeitalter

Die meisten Frühphasen-Startups werden noch immer entlang eines Pitch Decks beurteilt. Dieses Format hat sich etabliert, weil es Ordnung schafft, Vergleichbarkeit ermöglicht und komplexe Ideen in eine erzählbare Form bringt. Gleichzeitig wird aber immer offensichtlicher, dass genau dieses Format in einer Welt, in der Produkte in kürzester Zeit entstehen und iterativ verbessert werden, nur noch einen Ausschnitt der Realität abbildet – und oft nicht den entscheidenden.
Simplect – modulare Bauteile für Objekte im täglichen Leben

Die Grundidee klingt vielversprechend: modulare Elemente (Platten, Stangen, Verbindungsstücke, etc.), die man kinderleicht zusammenstecken und vielseitig verwenden kann – ähnlich wie Meccano, aber für die echte Welt. So könnte jeder zum Beispiel eigene Möbel bauen, ganz ohne Spezialwerkzeuge. Wenn diese Bauelemente aus hochwertigen Materialien wie Holz oder Metall bestehen und von Designern ästhetisch gestaltet werden, sind auch die fertigen Ergebnisse attraktiv und wertig.
Idee “Study Tour Planner” – SaaS zur Vereinfachung von Studienreisen

Die Organisation von Studienreisen ist anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick scheint. Oliver organisierte in der Vergangenheit mehrfach Startup Study Tours für die Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ – mit dem Ziel, in wenigen Tagen eine Vielzahl spannender Startups in einer ausländischen Stadt zu besuchen und die lokale Innovationsszene hautnah zu erleben. Dabei gab es jedoch immer wieder dieselben Herausforderungen: Die Koordination der Termine, die Berücksichtigung der Reisezeiten und die Bereitstellung aller relevanten Informationen für die Teilnehmenden.
Orthopädische Einlagen mit AI

Orthopädische Einlagen werden heute noch häufig aufwändig nach Erfahrung hergestellt. So sollen Probleme am Gangapparat gelöst und Schmerzen gelindert werden. Könnte eine AI nicht viel präzisere Einlagen modellieren, und wäre das eine Startup-Idee?
Effizienz auf der letzten Meile für Paketlieferdienste

Paketlieferdienste wie DHL, UPS oder die Schweizer Post sind auf Effizienz getrimmt. Automatisierte Sortieranlagen, optimierte Routenplanung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und ausgeklügelte Logistikprozesse sorgen dafür, dass Millionen von Paketen täglich ihr Ziel erreichen. Dennoch gibt es eine Schwachstelle, die sich tagtäglich beobachten lässt: Die Paketzusteller:innen verbringen teils mehrere Minuten in ihrem Fahrzeug, um das richtige Paket zu finden.
Couleurmaterial.ch – Ausstatter für Studentenverbindungen

Kein klassisches Startup, sondern ein kleines Projekt für ein Nebeneinkommen: Couleurmaterial.ch stattet Studentenverbindungen mit Mützen aus.